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28.07.2021
28.07.2021 10:30 Uhr

Maskenautomat wird auch in Herisau getestet

Markus Winiger (r) und Heiri Züger von der LASRAG AG Bild: Rolf Lutz,Linth24
In nur vier Monaten haben die beiden Joner, Markus Winiger und Heiri Züger, mit ihrer Firma LASRAG AG einen Automaten für Hygienemasken auf den Markt gebracht. Die Appenzeller Bahn hat diesen bereits im erfolgreichen Testbetrieb.

Markus Winiger und Heiri Züger aus Jona sind Inhaber der LASRAG AG in Wetzikon. Diese ist ein führender Systemanbieter rund um den industriellen Apparate-, Maschinen- und Anlagebau. Bis anhin wurden Produkte im Auftrag des Kunden entwickelt und gebaut – seit Corona verfügt die Wetziker Firma mit dem Automaten für Hygienemasken ihr erstes eigenes Produkt.

Der SWISS HealthPoint (SHP), wie der Automat bezeichnet wird, wurde in kürzester Zeit entwickelt und gebaut. Der erste Prototyp ging nach vier Monaten, am 1. April dieses Jahres,  bereits vom Band. Silvan Schlumpf, der Senior-Ingenieur der LASRAG AG hat all seine Erfahrung eingebracht und ein Produkt entwickelt, dass nicht nur den höchsten Ansprüchen der Benutzerfreundlichkeit genügt, sondern auch über ein ansprechendes Design verfügt.

  • Bild: Rolf Lutz Linth 24, Linth24
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  • Silvan Schlumpf (l) , Senior-Ingenieur der LASRAG AG mit Markus Winiger, Geschäftsführer. Bild: Rolf Lutz, Linth24
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Mit der Appenzeller Bahn konnte auch bereits ein Grosskunde gewonnen werden, bei dem die Automaten im fünfmonatigen Testbetrieb stehen. In Herisau, Appenzell,  St.Gallen, Wil und Frauenfeld können zwei Maskentypen bezogen werden. Die 2er-Packung der Gesichtsmasken des Typs IIR kostet einen Franken, für eine FFP2-Maske schluckt der Automat drei Franken. Es können aber generell jede gewünschte, sich im Handel befindende Maske ausgegeben werden.

Vielversprechender Start

«Mit dem Start sind wir wirklich sehr zufrieden. Wir sehen, wie der Maskenverkauf gerade in den letzten Wochen angezogen hat», freut sich Markus Winiger, Geschäftsführer, über den Anfangserfolg. «Wir verkaufen pro Monat bereits ein paar hundert Masken.»

Motiviert von diesem Erfolg sollen nun andere, spezifische Institutionen angesprochen werden. Weitere Anwendungsbereiche sind u.a.  Gesundheitseinrichtungen, wie Spitäler Alters- und Pflegeheime. Aber auch im öffentlichen Verkehr oder in grösseren Märkten, wie Coop, Migros und Shopping-Centern könnte sich Markus Winiger einen Einsatz des Apparates durchaus vorstellen.

Rolf Lutz