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In welche Richtung geht es für Dortmund?

Nicht immer ist Dortmunds Trainer Edin Terzic so gut gelaunt wie hier Bild: KEYSTONE/DPA/BERND THISSEN
Champions League – Borussia Dortmund steht in wegweisenden Wochen. Schon das Champions-League-Spiel vom Mittwoch beim FC Sevilla könnte etwas bewirken - im Guten wie im Bösen.

Borussia Dortmund hat seine anfängliche Leaderstellung in der deutschen Meisterschaft mit zwei Niederlage in den letzten drei Spielen verloren. Rückkehrer Edin Terzic hat noch nicht aufzeigen können, dass er den BVB als Cheftrainer besser voranbringen kann als sein Vorgänger Marco Rose. In der Champions League sind die Dortmunder auch noch nicht aus dem Schneider. Einem 3:0-Heimsieg gegen den FC Kopenhagen, die vermutlich schwächste Mannschaft der Gruppe, folgte ein - verzeihliches - 1:2 bei Manchester City. Jetzt folgen nacheinander die beiden Duelle mit dem Europa-League-Rekordsieger FC Sevilla. Geht es um den Einzug in die Achtelfinals, dürften diese zwei Partien entscheidend sein.

Der FC Sevilla hat derzeit grösste Mühe. Mit fünf Punkten aus sieben Spielen sind die Andalusier in der Meisterschaft Viertletzte, einen Punkt vor einem Abstiegsplatz. Aber niemand weiss, ob die Mannschaft des stark kritisierten Trainers Julen Lopetegui nicht von einem Spiel zum nächsten den Tritt findet. Deshalb muss sich Dortmund auf seine eigenen Stärken besinnen.

Kobel vor Comeback

Einen Teil der Stärken macht Gregor Kobel aus. Der Zürcher Nationalgoalie flog mit nach Südspanien. Beim BVB unternehmen sie alles, um Kobel nach dem Muskelfaserriss für diesen wichtigen Match fit zu bringen. Wahrscheinlicher sei jedoch, heisst es, dass er erst am Samstag im Bundesliga-Schlagerspiel gegen Bayern München das Comeback geben werde.

Keine Fragezeichen stehen hinter Marco Reus und Mats Hummels. Die beiden Internationalen fallen auf jeden Fall aus. Sie sind daheim geblieben. Aber gerade diese beiden Routiniers hätten der Mannschaft sehr helfen können.

Anspruch und Wirklichkeit

Eine eklatante Steigerung im Vergleich zur jüngsten Niederlage in Köln benötigt Dortmund mit oder ohne Reus und Hummels. Sportdirektor Sebastian Kehl sagt: "Wenn wir uns so anstellen wie in der zweiten Halbzeit in Köln, dann klaffen Anspruch und Wirklichkeit deutlich auseinander."

Keystone-SDA